Preiswert und gut – Barum Reifen
Kennen sie den Schuhhersteller Bata? Heute vor allem auf dem afrikanischen und südamerikanischen Markt vertreten, stellte Bata einst in Tschechien hauptsächlich Gummisohlen für die gleichnamige Schuhlinie her. Nach 1932 verlagerte das Haus seine Transporte von der Schiene auf die Straße und musste, mangels eigener Reifenfabrik in Tschechien, die Reifen für die Fahrzeuge teuer im Ausland bestellen. Da Gummi ihr Geschäft war, fingen sie an Reifen zu produzieren, erst nur für den hauseigenen Fuhrpark, dann auch zum Verkauf.
Bündelung der Gummi-Kräfte
Das Unternehmen Barum, wie es heute noch existiert, entstand aber erst aus dem Zusammenschluss dreier tschechischer Gummigiganten. Rubena und Mitas wurden gemeinsam mit Bata zu Barum. Der Name stammt aus den ersten Buchstaben der Firmennamen der Beteiligten. Das war um 1945 und fortan wurden mit vereinten Kräften Reifen produziert. Doch erst vor zwanzig Jahre kamen die tschechischen Reifen auch auf den deutschen Markt. Durch eineen Joint Venture Vertrag stiegt die bekannte Reifenfirma Continental bei den Tschechen ein und bildet eine neue Unternehmensgruppe: Barum Continental s.r.o.
Von der Schuhsohle zum Qualitätsreifen
Heute sind Barum-Reifen als Sommer-, Winter- oder Alljahresreifen erhältich und für alle gängigen Fahrzeugtypen geeignet. Auch im Zweiradmarkt mischen die Tschechen mit. Jedoch sind die Reifen kein rein tschechisches Produkt mehr. Sie werden in verschiedenen Ländern produziert und der Vertrieb umfasst praktisch den globalen Markt. Gewissermaßen können die Reifen als “Günstig-Linie” von Continental gesehen werden und bieten eine qualitativ hochwertige Alternative zu teuren Markenreifen. Zum Beispiel für alle, denen große Namen nichts sagen. Für den nächsten Reifenwechsel also durchaus eine Option für den preisbewussten Fahrzeughalter, fragen Sie in ihrer Werkstatt nach!